Hallo, ich bin Samantha!
Geboren wurde ich im Oktober 2025 – also bin ich eigentlich noch ein richtiges Hundekind. Naja, mittlerweile vielleicht auch schon ein Teenie. Leider hatte mein Start ins Leben wenig mit unbeschwertem Welpenglück zu tun. Ich komme aus der riesigen Smeura in Rumänien und habe bisher eher die weniger schönen Seiten der Welt kennengelernt.
Deshalb will ich auch ehrlich sein: Das Leben ist verdammt laut, verdammt groß und im Moment noch verdammt unheimlich. Soll heißen, eigentlich alles außerhalb meiner gewohnten Umgebung macht mir momentan noch richtig große Angst. Alles ist neu für mich – Menschen, Geräusche, die einfachsten Alltagssituationen und viele Dinge, die für andere Hunde ganz selbstverständlich sind.
Eigentlich bin ich ein bildhübsches Mädel, aber meine aktuelle Lieblingsbeschäftigung ist: Unsichtbar-Sein. Schlimmer noch: Wenn sich mir eine menschliche Hand nähert, schrumpft mein Mut-Konto sofort auf null und die blanke Panik übernimmt das Kommando. Ich kann mich aktuell noch überhaupt nicht anfassen lassen und verkrümele mich sofort in die hinterste Ecke. Ich brauche einfach noch eine ganze Weile und wahrscheinlich auch noch ungefähr drei LKW-Ladungen voll mit eurem Verständnis und positiven Erlebnissen, um zu verstehen, dass es auch nette Exemplare von eurer Sorte gibt - welche, die es gut mit mir meinen.
Aber ich bin noch so jung. Tief in mir drin schlummert eine neugierige Maus, die schrecklich gerne wissen möchte, wie weich so ein Sofa ist und wie dieses schöne Hundeleben funktioniert, von dem hier alle erzählen. Vielleicht gibt es sie da draußen: Menschen, die auf mich warten. Die mich an die Pfote nehmen und mir die Welt in meinem ganz eigenen Tempo zeigen. Die mich nehmen wie ich bin und wissen, dass Vertrauen nicht per Knopfdruck entsteht. Menschen mit Geduld. Mit Liebe. Mit ganz viel Einfühlungsvermögen. Menschen, die sich über jeden noch so kleinen Fortschritt freuen - wenn ich vielleicht irgendwann das erste Mal neugierig näherkomme, statt zu erwarten, dass ich sie vor lauter Euphorie gleich anspringe.
Ein tiefenentspannter Hundekumpel wäre dabei wahrscheinlich mein persönlicher Glücksgriff. Einer, an dem ich mich orientieren kann und der mir zeigt, dass das Leben gar nicht so furchteinflößend sein muss. Das ist natürlich auch kein Muss – aber es könnte mir sicherlich helfen, die Welt ein bisschen schneller zu verstehen.
Ich suche also kein Zuhause für ein paar Tage oder Wochen. Ich suche Menschen, die bereit sind, meinen Weg mit mir zu gehen. Vielleicht wird er manchmal langsam sein. Bestimmt auch holprig. Vielleicht werde ich nur kleine Schritte machen. Das ist sogar sehr wahrscheinlich. Aber jeder einzelne Schritt wird ein riesiger Erfolg für mich sein.
Und wer weiß? Vielleicht erzähle ich irgendwann sogar mal davon, wie ich von einem kleinen Angsthasen zu einer mutigen, souveränen Samantha geworden bin, die einfach nur glücklich ist und ihr Hundeleben in vollen Zügen genießt…
Hilfst du mir dabei? Das wäre schön.
Deine Samantha
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