Hook

Geschlecht: männlich
Kastriert: Ja
Geboren: ca. Ende Juni 2024
Rasse: EKH

Hallo da draußen! Ich bin Hook. Nee, nicht der Pirat. Ich bin Katzenhöhlenforscher von Beruf. Heute ist Tag 171 meiner Expedition. Die Lage ist kritisch. Ich befinde mich tief im Inneren meiner Forschungsstation – einer kuscheligen, weichen Höhle aus dem seltenen Material „Plüschium Deluxe“. Die Außenwelt ist gefährlich und voller unberechenbarer Kreaturen. Sie nennen sich „Menschen“ und haben die merkwürdige Angewohnheit, in meine Höhle zu starren und dabei hohe Geräusche von sich zu geben wie „Naa, du Süßer!“. Gruselig.

Deshalb möchte ich den Job auch ganz gerne an den Nagel hängen, ich suche nämlich einen neuen Forschungsauftrag! Vielleicht bei dir? Auch wenn ich weiß, dass das ein steiniger Weg wird bis dahin. Ich bin nämlich strategisch defensiv. Oder sehr schüchtern, um es mit euren Worten zu sagen. Und wenn ich sehr schüchtern sage, meine ich SEHR SCHÜCHTERN! Ist aber auch kein Wunder, ich habe außer meiner Höhle noch nicht so viel gesehen. Auch vor dem Tierheim bisher nur die Schattenseiten - und ich kam schon als kleiner Kater hierher. Deshalb mag ich meine Höhle auch am liebsten: Es ist ein bisschen dunkel, ich kann hier oben mit ausreichend Sicherheitsabstand alles genau beobachten und gemütlich ist es auch. Während die anderen Katzen hier im Katzenraum mutig auf Erkundungstour durch die Gegend tapsen, habe ich mich auf das Innere meiner Höhle spezialisiert, mein Schwerpunkt liegt also mehr auf Innenraumabenteuern. Klar traue ich mich auch mal raus, wenn mich die Umstände dazu zwingen. Schließlich muss ich ja auch mal für kleine Katzenhöhlenforscher. Und Hunger hab ich auch hin und wieder. Aber den Großteil des Tages widme ich mich dann doch lieber ausgiebig meiner intensiven Höhlenforschung.

Wie du mich hier rausholen kannst? Naja, so eine Katzenhöhlenforscherrettung ist auf jeden Fall nichts für Anfänger. Das ist eine Mission für wahre Geduldsexperten und Herzmenschen mit Durchhaltevermögen. Wenn du glaubst, dass du das Zeug dazu hast, dann lies weiter. Aber ich warne dich – einfach wird das nicht!

Die Anforderungen? Als allererstes brauchst du Geduld. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern verdammt viel. Ich rede hier nicht von ein paar Tagen oder Wochen. Um ehrlich zu sein, kann es -je nach äußeren Einflüssen- Monate dauern, bis ich aus meiner Forschungsstation rauskomme. Das Tempo bestimme ich, und das bedeutet: Kein Druck. Du brauchst ein Gespür dafür, wann du mir näherkommen darfst und wann besser nicht. Ein echter Höhlenforscher braucht schließlich seinen Rückzugsort – und den verteidige ich, wenn es sein muss, auch mit allen Mitteln. Wenn es hart auf hart kommt, zieh also lieber ein paar ordentliche Lederhandschuhe an, wenn du meinst, dass du mich denn unbedingt anfassen musst. (Und sag hinter nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!) Wenn du allerdings welche von diesen leckeren Leberwurst-Schlecksnacks zu meinem Höhleneingang reinhältst, könnte es durchaus sein, dass ich auch mal beide Augen zu drücke und meine Pfote 3-5 cm zu dir rausstrecke.

Alles in allem bevorzuge ich ruhige, gelassene Menschen, die sanft und behutsam auf mich eingehen können. Je entspannter du bist, desto sicherer fühle ich mich - erste Höhlenforscherregel.

Weißt du, ich mag schöne Geschichten. Ganz besonders, wenn sie mir mit ruhiger, sanfter Stimme erzählt werden. Am Anfang wird das vermutlich unsere Hauptkommunikationsform sein – du redest, ich lausche aus sicherer Entfernung. Wer weiß, vielleicht lasse ich irgendwann sogar mal ein Schnurren als Antwort hören... aber überstürzen wir mal nichts.

Wenn du all diese Kriterien erfüllst und bereit bist, dich auf mich und meine Eigenarten einzulassen, dann könnte das hier der Anfang einer großen Entdeckerfreundschaft sein. Aber denk dran: Ich bin und bleibe ein Katzenhöhlenforscher – und die geben ihr Versteck nur auf, wenn sie sich wirklich sicher fühlen.

Na, willst du wirklich immer noch nicht aufgeben? Dann lass uns unsere gemeinsame Expedition beginnen... aber bitte behutsam. Komm mich für eine erste langsame Annäherung doch mal besuchen. Du erkennst mich an dem Paar neugieriger grüner Augen, die vorsichtig aus der Höhle ganz hinten in der Ecke blinzeln.

Dein Hook

Breaking News aus der Forschungsstation!

Achtung, Achtung! Eine sensationelle Entwicklung in der Welt der Katzenhöhlenforschung: Ich, Hook, der unerschrockene (aber sehr vorsichtige) Entdecker, habe beschlossen, mein Basislager immer öfter zu verlassen! Ja, du hast richtig gehört – ich wage mich hinaus in die Weiten meines Territoriums!

Zugegeben, noch nicht in Lichtgeschwindigkeit. Es ist eher so eine Mischung aus lautlosem Anschleichen, strategischem Beobachten und blitzschnellem Zurückflitzen, falls mir irgendwas suspekt vorkommt. Aber immerhin: Fortschritt ist Fortschritt!

Doch jetzt kommt der Clou: Ich habe eine neue Leidenschaft entdeckt! Eine geheimnisvoller Fadenwurm namens „Katzenangel“ hat meinen Forschergeist geweckt. Sie ist lustig bunt und bewegt sich auf magische Weise durch die Luft! Das muss ich unbedingt näher untersuchen - natürlich immer auf sicherem Abstand. Perfekt für einen mutigen, aber doch noch leicht skeptischen Abenteurer wie mich!

Meine Expeditionen führen mich mittlerweile bis zu ein paar Metern außerhalb meiner Höhle. Manchmal, wenn ich mich besonders mutig fühle, lasse ich mich sogar nieder und genieße die Umgebung. Ganz neue Perspektiven tun sich auf! Und wenn ich richtig entspannt bin, werfe ich den Zweibeinern schon mal einen neugierigen Blick zu – vielleicht, wenn ich mich ganz wild fühle, sogar zwei. (Schließlich muss ihre ganze Mühe, die sie sich wegen mir geben, ja auch gewürdigt werden!)

Also, liebe potenzielle Co-Expeditionsleiter: Ich bin auf einem guten Weg! Aber vergesst nicht – auch die mutigsten Forscher brauchen weiterhin Geduld und Verständnis. Nur weil ich jetzt neugieriger bin, heißt das nicht, dass ich zum Draufgänger werde. Aber wer weiß… vielleicht wage ich mich irgendwann sogar mal an eine mutige Schnupper-Begrüßung?

Bleibt dran, die Abenteuer von Hook sind noch lange nicht zu Ende – vor allem, wenn irgendwo eine lustige Katzenangel im Spiel ist!

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