Hedda

Hallo, ihr lieben Zweibeiner!

Ich bin Hedda. Ja, genau die Hedda. Geboren im Juni, also jetzt im besten Alter – jung genug, um Unsinn zu treiben, aber alt genug, um zu wissen, dass man das elegant anstellt. Ich wohne momentan hier im Wildunger Tierheim, oder wie ich es nenne: In meinem vorübergehenden Wirkungskreis.

Ich wurde mit meinen Geschwistern draußen irgendwo gefunden und habe dementsprechend auch noch nicht viel kennengelernt. Um ehrlich zu sein, vor euch Menschen habe ich schon noch ein bisschen Respekt. Ihr seid einfach... groß. Und laut. Ich brauche Zeit. Viel Zeit. Doch wer weiß, vielleicht schaffst du es ja, meine harte Schale zu knacken? Aber bitte keine hektischen Bewegungen. Ein langsames „Hallo, gnädige Frau Hedda, darf ich mich vorstellen?“ wäre doch ein guter Anfang. Ich mag es einfach, alles in meinem eigenen Tempo anzugehen. Keine Eile, kein Druck. Ich beobachte euch gerne aus meiner dunklen Höhle, meinem strategisch perfekt gewählten Versteck. Dort sitze ich wie eine kleine Spionin und studiere euch. Manche von euch sind wirklich lustig, wenn ihr denkt, ich sehe euch nicht. Aber Überraschung! Ich sehe alles.

Eigentlich ist es ja fast schade, dass ich meistens in meiner Höhle sitze. Ich finde, ich bin nämlich ein verdammt hübsches Exemplar meiner Gattung! Vielleicht hat mir das ja auch den Beinamen “Schattenjuwel” eingebracht? Gut möglich. Naja, ich bin jedenfalls gespannt, wann es einer von euch schafft, mich so richtig aus der Reserve zu locken. Kleiner Tipp: Mit diesen lustigen bunten Katzenangeln klappt das mittlerweile übrigens schon ganz gut! ;-)

Wenn ihr mich aber mal alleine lasst und ich mich unbeobachtet fühle, dann kommt schon mal mein wahres Kätzchen-Ich in mir zum Vorschein! Dann springe ich durch den Raum, fange unsichtbare Mäuse und tanze meinen eleganten Hedda-Tanz. Aber wehe, ihr guckt! Dann tue ich so, als hätte ich mich nur gestreckt. Ich bin ja schließlich eine Dame.

Jaa, ich weiß, meine Schüchternheit ist nicht ganz so ohne. Hab halt noch nie so richtig gelernt, wie das mit dem Vertrauen funktioniert. Aber ich verspreche euch: mit Geduld, viel Einfühlungsvermögen und vielleicht ein oder zwei Leckerlis (okay, vielleicht drei), könnte ich euch irgendwann möglicherweise doch mein Herz schenken. Bis dahin könnt ihr mich ruhig in meiner Höhle bewundern – aber bitte aus sicherer Entfernung. Wenn ich bereit dazu bin, komme ich vielleicht auch mal raus - kommt halt ganz auf deine Überzeugungsarbeit an! (Und wie gut du die Katzenangel bedienen kannst ;-)

Also, wer hat Lust, sich in die Kunst des „Hedda-Gewinnens“ einzuarbeiten? Keine Sorge, ich bin eine großartige Lehrmeisterin.

Eure Hedda

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